Direkte Verbindung
Das Interview mit Maron Kazak liegt zugrunde.

Was ich male, kann man nicht sagen. Man muss sterben.

Uber die Perioden in seinem Schaffen.


- Die erste Periode war bis 2000 Jahr. Es waren die Suchen und schopferische Qualen, die mich gestalten haben. Ich hatte kein genaues Verstandnis uber was ich machte. Aber heute arbeite ich nur in einer Richtung in philosophischem und technischem Sinn.

Uber die Technik und das Format.

- Ich benutze Papier, Tempera, Pastellstift, Grafikstift. Das Format der Werke ist A0, das passt mir gut. Wenn man meine Werke nimmt und sie auf einen leeren Platz liegt, werden sie als das Ganze verbinden.

Uber die Rechnung

- Meine Rechnung ist der Symbolismus, aber er ist sehr gespannt. Es schient, dass eine Saite aufgezogen ist. Sie kann jeden Augenblick rei?en. Trancesymbolismus… Man kann diesen Begriff in gewissem Ma?e nutzen um wie ich arbeite zu erlautern.

Uber die Thema

- Ich zeichne die Bruchteile der Sekunde, die uns auf der Erde geblieben ist. Aber das Ende ist immer der Anfang des alles.
Meine Werke haben weder Sarge, noch Schadel und Obelisken. Ich verstehe diese Symbolik, aber sie liegt mir vollig fern.
Ich glaubte einst, dass man in seinen Werken erkannte Details benutzen muss. Heute mache ich es nicht. Ich meine, dass in allernachsten 5 Jahren meine Werken keine realistischen Details haben werden. Alles wird abstraktes, dennoch verstandlich.
Ich habe ein Bild, das „Die neunte Runde“ genannt ist. Wenn man die zweite Geige am Ringe spielt, er sich schwacher verstellt. Er sich bemuht den Gegenspieler zu erschopfen. Aber in neunter Runde muss er den entscheidenden Sto? fuhren.
Er hat viele Hamatome, er ist erschopft. Um es bis zum neunten Runde bringen, um diese Schmerz zu ertragen, muss er den Rand zwischen das Leben und den Tod uberschreiten. Man uberwindet riesige Belastungen. Er ist am Rande, er aushielt die Dinge, die sind fur uns unertraglich. An diesem Zeitpunkt ist er kein Mensch mehr. Er ist fast nicht „hier“, sondern ist er fast „dort“. Ich habe diesen Zeitpunkt gezeichnet. Ich interessiere mich fur diese Themen.
Heute um zu zeichnen, ist der Grenzzustand wichtig fur mich. Man muss ein bisschen hier und ein bisschen dort sein um diesen Zustand zu losen. Es ist der klinische Tod. Wenn Menschen in dem klinischen Tod sind, haben sie Angst. Sie sind nicht bewusst, was sie dort sehen. Es ist wichtig fur mich was ich mache zu verstehen. Christus hatte dieses Wissen, deshalb er auferstanden war. Er macht es, weil er wusste, dass er auferstanden wird. Deshalb was zeichne ich, kann man nicht darstellen. Man muss sterben. Es ist als das Auferstehen jedes Mal. Wenn ich ein Werk vollende, bin ich als auferstanden. Wenn arbeite ich nicht, bin ich immer als an der Schwelle des Todes. Ich bin schlechter Laune, erbost, ich habe Depression. Dann fange ich die Arbeit an und aufstehe wieder. Es ist der Lebenskreis.
Uber die Werke

- Meine Werke sind nicht zu Hause gehangen werden. Meine Werke haben sehr starke Energie und nicht Jeder wurde diese Werke uber das Bett, wo er schlaft, hangen. Jede Werke ist eine machtige Hypnose dabei. Das Macht des jeden Werkes besteht darin, dass es sie immer ein dasselbe Idee einflosst. Und wenn es ein Tafelwerk ist, sehen sie jedes Mal verschiedene Dinge.
Ein Zuschauer sieht mein Werk eine Minute, oft 30 Sekunden, wenn das Werk erstaunt ihn, er sieht es 2 Minuten. Ich arbeite an einem Werk 2-3 Monaten. Es bedeutet nicht, dass das Werk so volle technische ist. Wenn ich wusste, wie das Werk am Ende aussehen muss, wurde ich es in drei Tagen machen. Darstellen, wie ich das Bild im Laufe 2-3 Monaten fulle.

Uber den Maler, den Talent und den Schopfer.

- Es gibt eine Voraussetzung in unserer Gesellschaft, dass ein Maler ein bisschen Knacks hat. Es ist ein gro?er Irrtum, weil man, der nicht richtig im Kopf ist, sich mit dieser Arbeit nicht beschaftigen kann. Die Experimente, die ich an mir durchfuhre, konnen solche Menschen unmoglich bezwingen. Sie werden von dort sich nicht herausfinden.
Wenn ich zeichne, verandert sich die Zeit, sie zusammenschrumpft. Ein Stunde meiner Zeit ist 4 Erdstunden. Manchmal ist das Zusammenschrumpften heftiger. Man braucht die Meditation um diesen Zustand zu verlassen. Ich kann nicht mich vorstellen, wie Menschen mit einem schwachen geistigeren Zustand so arbeiten konnen. Was ich sehe und dann versuche darzustellen ist sehr schwierige Arbeit, die erschopft, aber macht mir Vergnugen.
Das Talent ist eine gro?e Verantwortung. Die Verantwortung vor mich. Es gibt einige „Orten“, wo darf ich nicht schauen. Ich muss nicht den Schopfer machen. Man muss tun, was er soll. Wenn man aufhort das tun, ein starker Druck kommt. Ich fuhlte es. Der Schopfer bestraft mich und er bestraft mich hart. Als ich das Kind war, horte ich tausend Stimmen innen. Meine Erscheinungen, Empfindungen waren sehr realistisch. Erst dann ich intensiv arbeiten annahm, wurde ich entlassen. Ich hatte unheimliche Erscheinungen als ich arbeiten aufhorte.